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Aktuelle Tätigkeiten in WinMol

Hier werden einige der aktuellen Tätigkeiten im Projekt WinMol vorgestellt.
 

Erneute Drohnenbefliegung nach Sturmtief Nadia

Auch am 12. Februar war das WIMMOL-Team wieder im Forstamt Poggendorf unterwegs um Windwürfe mit dem UAV aufzunehmen.
Dieses Mal wurden im Revier Barnekow flächige Sturmschäden in Fichtenbeständen beflogen, wie auf dem Bild zu sehen ist. Die Größe dieser Schadfläche beträgt ca. 7 ha.


Drohnenbefliegung nach Sturmtief Nadia

Am 09.02.2022 konnten wir in einem Revier des Forstamtes Poggendorf (Mecklenburg-Vorpommern) Sturmschäden des Sturmtiefs Nadia (29.01/30.01) mittels UAV Befliegungen aufnehmen.

Die aufgenommenen UAV-Orthomosaike werden in der Erstellung einer automatisierten Erfassung der Sturmwurfsituation und der Detektion von geworfenen Baumstämmen genutzt. Diese soll eine Unterstützung für die technischen Aufarbeitung nach einem Sturmschaden sein.


Waldschäden durch Sturmtief Nadia? - Anfrage an FörsterInnen und WaldbesitzerInnen

Sehr geehrte FörsterInnen und WaldbesitzerInnen,

am 29.01 und 30.01.2022 zog das Sturmtief Nadia mit Sturm- und Orkanböen über den Norden und Osten Deutschlands.

Sollte es dabei in Ihrem Forstbetrieb zu größeren Sturmschäden gekommen sein, melden Sie sich bitte bei uns! Wir würden unsere Methoden gerne einem Praxistest unterziehen und bieten Ihnen nach Möglichkeit eine Drohnenbefliegung der Flächen im Rahmen unserer Forschungsarbeit an. Anschließend stellen wir Ihnen die erzeugten Luftbilder und ausgewerteten Daten für die Planung der Aufarbeitungsmaßnahmen gern zur Verfügung.

Kontaktaufnahme:
Nicole Albert
nicole.albert@hnee.de

 


Reminder Abschlussarbeiten im Projekt

Haben Sie Interesse daran, an einem interdisziplinären Forschungsprojekt zu einem aktuellen Thema beteiligt zu sein? Hier besteht die Möglichkeit dazu! Are you interested in participating in an interdisciplinary research project on a current topic? Here is the opportunity to do so!
Zu den Themen/To the topics


Waldschäden durch Sturmtief Hendrik? - Anfrage an FörsterInnen und WaldbesitzerInnen

Sehr geehrte FörsterInnen und WaldbesitzerInnen,

am 21.10 zog das Sturmtief Hendrik mit Sturm- und Orkanböen über Deutschland. Da die Bäume noch stark belaubt sind, sind Sturmschäden in den Wäldern vorprogrammiert.

Im Rahmen des WIMOL-Projektes erforschen wir Möglichkeiten zur Prognose und Erfassung dieser Sturmschäden. Dabei setzen wir UAVs und künstliche Intelligenz ein, um Luftbilder zu erzeugen und automatisch auszuwerten. Dadurch gewinnen wir einen schnellen Überblick über die Schadensflächen, die Anzahl und Position geworfener Bäume und die angefallene Holzmenge. Auch einzelne Windwürfe abseits der Hauptflächen können sicher detektiert und digital erfasst werden, was besonders im Nadelholz zur Vermeidung von Folgeschäden relevant ist.

Sollte es in Ihrem Forstbetrieb zu größeren Sturmschäden gekommen sein, melden Sie sich bitte zurück! Wir würden wir unsere Methoden gerne einem Praxistest unterziehen und bieten Ihnen nach Möglichkeit eine Befliegung der Flächen im Rahmen unserer Forschungsarbeit an. Anschließend stellen wir Ihnen die erzeugten Luftbilder und ausgewerteten Daten für die Planung der Aufarbeitungsmaßnahmen zur Verfügung.

Kontaktaufnahme:
Tel.: + 49 3334 657 189
winmol@hnee.de


WINMOL-Werkstatttreffen

Unter Beachtung der 3G-Regeln hat sich das WINMOL Team Mitte September das erste Mal seit Projektbeginn in Präsenz ausgetauscht. Bei dem Treffen auf der forstlichen Versuchsstation des Thünen-Instituts "Britz" bei Eberswalde gab es Vorträge zu den Arbeitspaketen (AP), die aktuellen Arbeitsstände wurden aufgezeigt und anschließend diskutiert.

Bei AP 1 steht derzeit die halbautomatisierte Auswertung von kostenfreien ESA Copernicus Sentinel Datenprodukten im Fokus, um Schadensflächen zeitnah nach dem Sturmereignis erkennen zu können.
In AP 2 wurde besprochen, wie Windwurfflächen mit von Drohnen erstellten Bildern automatisiert kartiert werden können – und zwar stammgenau.
In AP 3 und 4 dreht sich alles um die Prävention von Sturmschäden mittels Risikovorhersagen. Dabei kommen das Waldwachstumsmodell BWINPro und das Sturmschadensmodell ForestGALES zum Einsatz.

Im Zentrum des Austauschs stand die Identifizierung von Synergien innerhalb des Projekts. Auch Diskussionen, wie wir bereits in der Entstehung der WINMOL-Outputs Anwendungsansprüche der Forstpraxis berücksichtigen können, waren für uns sehr wichtig. Der persönliche Austausch im Wald von Britz war dabei für das WINMOL-Team außerordentlich hilfreich.


WINMOL auf der FowiTa

WINMOL ist auf der Fortswissenschaftlichen Tagung (FowiTa) vertreten, die vom 13. bis zum 15.September 2021 in digitaler Form stattfindet.

Wir präsentieren dort Zwischenergebnisse zur Sturmschadens- und Wachstumsmodellierung sowie zur Detektion von windgeworfenen Baumstämmen auf UAV-Orthomosaiken. Außerdem stellen wir die Ergebnissen unserer Umfrage unter Forstakteuren zum digitalen Krisen- und Risikomanagement vor und nach Sturmschadensereignissen vor.
Eine Kurzvorstellung dieser Vortragsthemen auf dieser Seite folgt in Kürze.


Abschlussarbeiten im Projekt

Haben Sie Interesse daran, an einem interdisziplinären Forschungsprojekt zu einem aktuellen Thema beteiligt zu sein? Hier besteht die Möglichkeit dazu!

Are you interested in participating in an interdisciplinary research project on a current topic? Here is the opportunity to do so!

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Aufruf zur Meldung von Sturmschäden durch EUGEN

Die Wintersturmsaison 2020/2021 ist ruhig verlaufen. In den letzten Tagen wurde es durch das Sturmtief EUGEN nun doch noch stürmisch. Zwar sind die zu erwartenden Schäden geringer als bei zurückliegenden Stürmen, dennoch sind die entstandenen Schadflächen für uns von großem Interesse!

Ist bei Ihnen ein Sturmschaden eingetreten oder können Sie uns auf eine Schadfläche aufmerksam machen?
Wir freuen uns über eine Kontaktaufnahme!

Tel.: + 49 3334 657 189
Mail: winmol@hnee.de


Vielen Dank für Ihre zahlreiche Teilnahme an unserer Umfrage und erste Ergebnisse

Die Umfrage zum Krisenmanagement nach Sturmereignissen unter Forstakteuren ist mit knapp 400 Antworten erfolgreich verlaufen und wir möchten uns sehr herzlich bei Ihnen für die zahlreiche Teilnahme bedanken!

Es wurden aus allen Bundesländern, Eigentumsarten und Betriebsgrößen Antworten abgegeben, wobei sich die Anzahl der Antworten teils unterscheidet. So wären weitere Antworten für den Kommunalwald und den Forstbetriebsgemeinschaften äußerst hilfreich.

Die Teilnahme an der Umfrage ist nicht mehr möglich!
In Kürze folgen weitere Informationen zu den Ergebnissen.


Erste Ergebnisse zeigen eine weite Bandbreite des Digitalisierungsgrads in der Vorhersage und der Bewältigung von Sturmschäden. Bei den Wünschen lassen sich bisher technische Aspekte wie open source Software oder Anschlussfähigkeit an bestehende Systeme ablesen. Inhaltlich werden lokale oder regionale Risikovorhersagen und Vulnerabilitätskarten mit anpassbaren Parametern gewünscht, sowie Informationen, die die Holzvermarktung nach einem Sturm erleichtern.

Parallel interviewen wir Expert*innen der Forstpraxis (Revierleiter*innen und Waldbesitzer*innen) und der Wissenschaft (insbesondere aus den Bereichen Waldrisikomodellierung und Waldwachstumskunde), um den wissenschaftlichen Erkenntnissen einen konkreten Anwendungsbezug zu geben.
Wir bedanken uns auch hier für interessante und aufschlussreiche Gespräche!

Melden Sie sich gerne wenn Sie als Expert*in für eine Befragung zur Verfügung stehen.
Mail an: winmol@hnee.de


Umfrage zum Krisenmanagement nach Sturmkalamitäten

Ziel des WINMOL-Projektes ist es, Werkzeuge für das Krisenmanagement nach Stürmen, zur Minimierung und Vermeidung von Sturmkalamitäten und zur Planung der Aufarbeitung von Schäden, gemeinsam mit Forstleuten zu entwickeln. Konkret wird durch Modellierung und Prognose von Windwurfereignissen das Schadensrisiko von Beständen ermittelt und Vulnerabilitätskarten erstellt. Als Datenbasis werden Satellitendaten von Sturmereignissen ausgewertet und die geschädigten Flächen in automatisierten Verfahren mit Drohnen erfasst und computergestützt analysiert. Die dabei gewonnenen hochaufgelösten Luftbildkarten können direkt für die Situationseinschätzung, die Ermittlung der anfallenden Schadholzmengen und deren Sortimente, und für die sichere Planung der Aufarbeitungsmaßnahmen und der Logistik eingesetzt werden.

Um sicherzustellen, dass diese Werkzeuge praxistauglich sind, benötigen wir Ihre Expertise und Erfahrung. Mit einer Umfrage wollen wir mehr über die derzeit eingesetzten Technologien und Kommunikationsmittel erfahren, die Sie nach Stürmen nutzen. Außerdem interessieren uns die zeitlichen Abläufe nach dem Eintreten von Sturmwurfereignissen, um unsere Feldaufnahmen besser planen und an Ihren Bedürfnissen orientieren zu können.

Hier geht´s zur Umfrage:

limesurvey.hnee.de/index.php/752972

 

 

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